Bauwerke werden für eine vorgegebene Belastung statisch berechnet und entsprechend konstruiert.
Verschiedene Umstände können jedoch im Zuge der fortschreitenden Lebensdauer des Bauwerks dazu führen, dass die ursprünglichen Annahmen für die Baustatik nicht mehr gelten.

Eine bauliche Maßnahme, die zur Erhöhung der Tragfähigkeit und Wiederherstellung der Gebrauchstauglichkeit dient, wird dann unumgänglich.

Zur statischen Nachverstärkung steht als Alternative zu herkömmlichen Methoden die Verstärkung mit Faserverbundwerkstoffen zur Verfügung, welche immer größere Bedeutung erlangt und aus modernen ökonomischen und technischen Gesichtspunkten bei der Planung und Ausführung nicht mehr wegzudenken ist.

Kohlefaserprodukte sind eine innovative Form der Bauwerksverstärkung. Sie bieten diverse Möglichkeiten zur nachträglichen Verstärkung von Bauwerken. CFK-Lamellen (Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff; CFK – C für Carbon = Kohlenstoff) können umkompliziert und schnell verarbeitet werden und sind zudem kostengünstig. Sie stellen eine Alternative zu traditionellen Verfahren der Tragwerksverstärkung dar und kommen bei der nachträglichen Verstärkung im Biegezugbereich zum Einsatz.

Dies kann besonders für die Erhöhung der Traglasten bei Decken (Garagen, Hallen,...) sowie der Verkehrslasten bei Brücken der Fall sein.